higa lässt Stadthalle beben

Die higa geht mit einer positiven Bilanz zu Ende – und setzt gleich einen neuen Besucherrekord: 21’850 Gäste strömten während vier Tagen in und um die Churer Stadthalle.


Ein zentrales Highlight war der neu geschaffene «Kitchen Club». Die ehemalige Stadthallenküche wurde durch die Macher von United Events kurzerhand in einen Club verwandelt und entwickelte sich innert kürzester Zeit zu einem legendären Treffpunkt für Nachtschwärmer. Bis morgens um drei Uhr sprach die higa damit erfolgreich auch ein jüngeres Publikum an.

Mutige Programmerweiterungen
Auch das breite Unterhaltungsprogramm setzte gezielte Akzente: Der DJ-Tag am Freitag sowie der Schlager-Tag am Samstag erwiesen sich als erfolgreiche Weiterentwicklungen des Konzepts. Der Volksmusiktag am Sonntag bestätigte zudem einmal mehr seine starke Verankerung beim Publikum.

Themenwelten begeistern Publikum
Zu den grossen Publikumsmagneten zählten die vier Themenwelten: die Autowelt mit Garage Mutti, die Erlebniswelt mit dem Seil- und Kletterpark Pradaschier, die Werbetechnik-Welt von Nettosticker sowie die Kochwelt von Fürst und Schmalz, die durchgehend für volle Reihen sorgten. Zahlreiche Persönlichkeiten liessen sich das Kochen nicht entgehen. Unter ihnen Regierungspräsident Martin Bühler, Regierungsrat Peter Peyer, die Gemeindepräsidentin von Pontresina Nora Saratz, Valerie Favre Accola sowie Nationalrat Martin Candinas. Für kulinarische Höhepunkte sorgte unter anderem Spitzenkoch Martin Zünd vom AlpenGold Hotel Davos, ausgezeichnet von GaultMillau als Koch des Monats im Februar 2026.

Ein voller Erfolg war auch das Kinderprogramm, das gemeinsam von Pro Junior und der Mobiliar umgesetzt

Mehr Besucher:innen als im Vorjahr
Während der Donnerstag noch deutlich unter den Erwartungen blieb, konnten Freitag und vor allem Samstag den Rückstand wettmachen und sorgten insgesamt mit 21'850 Personen für ein starkes Messeergebnis. FiFi Frei, Präsident der higa, zieht ein klares Fazit: «Die diesjährige Ausgabe war unsere beste Messeversion. Wir haben Bewährtes weiterentwickelt und gleichzeitig mutig neue Formate lanciert. Dass die Stadthalle dabei ein letztes Mal bebt und wir einen Besucherrekord erzielen, zeigt: Die higa ist bereit für die Zukunft an einem neuen Standort.»